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Nachfolgend einige Fakten und Wissenswertes zum Thema LED-Leuchtmittel:
  1. Warum sind LED umweltfreundlich?
    Neben der extrem langen Lebensdauer und der hohen Energieeffizienz haben LEDs gegenüber Energiesparlampen einen wesentlichen Vorteil:
    Sie beinhalten kein Quecksilber und müssen deshalb nicht als Sondermüll entsorgt werden. Die Gefahr einer zerbrochenen Energiesparlampe liegt in den Quecksilberdämpfen, die sich schlagartig ausbreiten. Auch hier kann die LED punkten. Übrigens wird auch bei der Herstellung einer LED weniger Energie verbraucht.


  2. Was zeichnet eine hochwertige LED aus?
    Hochwertige LEDs zeichnen sich durch eine ideale Kombination aller Bauteile aus. Erst das perfekte Zusammenspiel zwischen hochwertigsten LED-Chips und perfekten Wärmemanagement sowie optischen Komponenten bringt das gewünschte Ergebnis.
    Mit einer LED erwerben Sie ein Stück Technik. Jede LED Leuchte braucht irgendwo eine Elektronik. Entweder durch eine externe Konstantstromquelle oder durch intern verbaute Komponenten. Qualitativ hochwertige LED Lampen und Leuchten verfügen über eine Elektronik, die für die lange Lebensdauer ausgelegt ist. Sicher kann auch hier einmal etwas ausfallen – dies geschieht allerdings meist deutlich innerhalb der Garantiezeit.

  3. Wärmemanagement
    Die LED wird nicht so heiß wie herkömmliche Lampen. Allerdings reagiert sie empfindlich auf einen Wärme-Stau. Wird die Wärme nicht abgeleitet, wird die LED schnell dunkel oder fällt sogar ganz aus. Bei allen LED Leuchtmitteln müssen Sie also für etwas Belüftung sorgen. Jede LED muss gekühlt werden. Vom einfachen LED Strip, über die LED Birne bis zum LED Hallenstrahler – ist das Wärme-management schlecht, lässt die LED schnell in der Lichtleistung nach und wird dunkler. Eine LED wandelt weniger Energie in Wärme um als herkömmliche Beleuchtung. Doch was an Wärme entsteht, muss abgeleitet werden. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine LED zu kühlen – die am weitesten verbreitete ist ein Kühlkörper aus Aluminium oft wird auch Magnesium eingesetzt. Kühlrippen bieten hier eine große Fläche für den Wärmeübergang.

  4. Lange Lebensdauer
    Die langen Lebensdauer der LED kann nur gewährleistet werden, wenn Wärmemanagement und Elektronik auch dafür ausgelegt sind. Angegeben wird die Lebensdauer der LED Lampe z.B. so: 50.000 Stunden (L70) Soll heißen, nach 50.000 Stunden besitzt die LED noch 70% ihrer Lichtleistung. Bleibt die LED kühl und spielt die Elektronik mit, ist eine LED Beleuchtung eine Anschaffung für einen längeren Zeitraum. Schauen Sie daher immer genau auf die Angaben und Datenblätter. Die Lebensdauer mit 50.000 bis 100.000 Stunden und mehr ist abhängig von der verarbeiteten Qualität und um ein vielfaches länger als bei derzeit gängigen Leuchtmitteln. Wartungskosten entfallen damit komplett. Ein weiterer Vorteil ist, dass LEDs nicht auf einmal ausfallen, sondern erst über die Jahre nur ein wenig schwächer werden (ca. 5-10%).

  5. Unterschiede zwischen einem LED-Leuchtmittel und einer Energiesparlampe
    Im Gegensatz zu Energiesparlampen brauchen LED-Lampen kein Vorschaltgerät und keine mit Gas gefüllte Leuchtstoffröhre. Dadurch entfallen zwei wichtige Verschleißteile. Eine Energiesparlampe hat einen deutlichen höheren Einschaltstrom in der Startphase und benötigt eine gewisse Zeit, bis die volle Helligkeit erreicht wird. Sie enthält im Gegensatz zur LED hochgiftiges Quecksilber und muss speziell entsorgt werden. Energiesparlampen sind bauartbedingt im Formfaktor stark eingeschränkt. Eine LED ist auch bezüglich der Lebensdauer der Energiesparlampe deutlich überlegen: LED-Leuchten können eine Lebensdauer von 100.000 Stunden (das entspricht 11½ Jahren ununterbrochener Leuchtdauer) erreichen.


  6. Wußten Sie, dass Ihre alten Leuchtstoffröhren ca. 20% mehr Strom verbrauchen als auf der Leuchtröhre angegeben ist?
    Die Wattangaben auf Leuchtstoffröhren beziehen sich auf die Lichtleistung gemessen bei 25° C nicht auf den Stromverbrauch. Tatsächlich werden die Röhren meist 55°C heiß und mehr – Wärme, die Sie mit teurem Strom bezahlen. Die Nebenaggregate verbrauchen zusätzlich ebenfalls Strom. So verbraucht eine 58 Watt Leuchtstoffröhre gemeinsam mit Vorschaltgeräten je nach Alter 71 Watt und mehr (bis zu 80 Watt).

  7. Wußten Sie, dass Ihre alten Leuchtstoffröhren nach Erreichen ihrer Betriebstemperatur (nach ca. 10 Minuten) ca. 20% Leuchtkraft verloren haben?
    Bei der tatsächlichen Betriebstemperatur verlieren sie ca. 20% der Lichtleistung, die zu Wärme geworden ist.


  8. Wußten Sie, dass Ihre alten Leuchtstoffröhren nach 4000 Stunden ca. 20% ihrer Lichtleistung durch Alterung (Degradation/Verschleiß) verloren haben?
    Ein Jahr hat 8.760 Stunden, bei z.B. 8 Stunden am Tag, 5 Tage in der Woche haben sie nach nicht einmal 2 Jahren 4000 Betriebsstunden erreicht.